Zum siebten Mal konnte Marco Zeltner in einem der beliebten Study Clubs des  ‘International Team for Implantology’ (ITI) auftreten

Die Study Clubs des ‘International Team for Implantology’ (ITI) sind mitgliederreichsten Treffen von implantologisch tätigen Zahnärzten und Chirurgen in der Schweiz. In verschieden Sektionen versammeln sich bis zu 30 Mitglieder, um für Vorträge und Themen im Bereich der Implantologie zu diskutieren.

Dr. Francine Brandenberg, die Koordinatoren des ITI Study Clubs Luzern, lud für das Treffen ihrer Sektion Dr. Samuel Huber und Dr. Marco Zeltner zum Meeting im April ein. Unter dem Titel ‘Hart- und Weichgeweberegeneration in der ästhetischen Zone’ zeigten die beiden Referenten neue und altbewährte Materialien zum Ersatz von Knochen und Zahnfleisch in der Implantologie und gingen dabei auf verschiedene klinische Situationen und die Materialselektion ein.

Dabei handelt es sich um Verfahren, die durch den Einsatz von bioaktiven Membranen die Fähigkeit zur Regeneration des ortsständigen Knochens und Weichgewebes nutzen, um verloren gegangenes Gewebe (Hart- und Weichgewebe) wieder aufzubauen.

Knochendefekte können nach Zahnextraktionen  und durch Alveolarkammatrophie bei langanhaltender Zahnlosigkeit entstehen. Wird ein Zahn extrahiert, so bildet sich der Knochen im Bereich der Extraktionsalveole wegen fehlender Belastung zurück und zwar um bis zu 50 Prozent sowohl in der Höhe als auch in der Breite. Da Implantate (künstliche Zahnwurzeln) vollständig von Knochen umgeben sein sollten, kann für die Implantation der Vermehrung des Knochens und des Weichgwebes nötig sein. Darum hat  hat sich die gesteuerte Geweberegeneration zu einem festen Bestandteil der Implantologie entwickelt.

Zusätzlichen zu den theoretischen Grundlagen und vielen klinischen Beispielen diskutierten Dr. Huber und Dr. Zeltner einen spannenden Fall mit den Teilnehmern. Der erfolgreiche interaktive Abend wurde im schönen Hotel Cascada mit einem späten Nachtessen abgerundet.